Die Easee Charge Core 10703 ist eine skalierbare 22-kW-Wallbox für größere Ladeprojekte in Unternehmen, Wohnanlagen und Mehrparteienobjekten. Sie lädt mit bis zu 22 kW, unterstützt 1- und 3-phasige Netze und passt den Ladestrom automatisch an Fahrzeug, Netz und verfügbare Kapazität an. Durch die Typ-2-Steckdose ist sie universell mit gängigen Elektrofahrzeugen kompatibel.
Ihre besondere Stärke liegt in der Skalierbarkeit: Eine Master-Einheit kann den Lastausgleich für bis zu 100 weitere Chargeberry-Einheiten übernehmen, also insgesamt 101 Ladegeräte pro Schaltkreis. Zusätzlich können an einem Standort mehrere Master-Einheiten parallel betrieben werden. Damit ist die Charge Core ideal für professionelle Ladeinfrastrukturen, bei denen viele Ladepunkte zentral und effizient verwaltet werden sollen.
Auch bei Konnektivität und Nutzerverwaltung ist das Modell stark aufgestellt. WLAN, Bluetooth BLE 4.2, integrierte eSIM, RFID-/NFC-Leser, OCPP 1.6 sowie die Steuerung über Easee App und Easee Portal sind integriert. Verbrauchsdaten lassen sich über App und Portal auswerten. Der eingebaute Energiezähler misst mit ±2 %, ist laut Hersteller jedoch nicht MID-konform.
Sicherheitsseitig bietet die Charge Core einen integrierten FI-Schutzschalter Typ A 30 mA AC, 6 mA DC-Fehlerstromerkennung, Überlastschutz, Temperaturüberwachung sowie ein robustes Gehäuse mit IP54 und IK10. In Kombination mit dem Easee Equalizer sind zudem dynamischer Lastausgleich und PV-Überschussladen möglich. Damit ist die Charge Core eine sehr starke Lösung für gewerbliche und halböffentliche Ladeprojekte.
Wichtig für deinen Shop: Trotz Energiezähler ist die Charge Core laut Installationshandbuch nicht MID-konform. Aussagen zur „Dienstwagenabrechnung“ oder „Abrechnungssicherheit“ würde ich deshalb nur vorsichtig und nicht zu offensiv formulieren. Export und Zuordnung von Ladevorgängen sind möglich, aber nicht als MID-genaue Abrechnungslösung.